Kunstgalerie 2004

Scherenschnitt „Unterwasserwelt“

 Klasse 6c / Swietlik

Zu Beginn dieser Unterrichtsreihe übten die Schüler durch einfache Faltschnitte aus buntem Papier den Umgang mit Positiv- und Negativformen in der Bildgestaltung ganz ohne gezeichnete oder gemalte Linien. 

Bei einem gemeinsamen Besuch im Aquazoo mit der Klasse fertigten die Schüler zahlreiche Skizzen von unterschiedlichen Fischen und Meerestieren an. Hierbei galt es vor allem die besondere Silhouette (Umrissform) der Tiere zu erfassen. Diese Skizzen dienten später als Grundlagen für die Bildgestaltung. 

Beim Aufbau der hier ausgestellten Scherenschnitte wurde zunächst durch Randschnitte ein Unterwasserraum mit Korallenriff, Meeresboden und Wasseroberfläche aus schwarzem Scherenschnittpapier geschnitten.

In diesen Raum sollten nun Meerestiere verschiedener Art als Weißschnitte (weißes Papier) eingefügt werden. Neben der äußeren Form sollte auch eine bestimmte Anzahl durch sogenannte Binnenschnitte, d.h. Einschnitte innerhalb der Papierfläche gestaltet werden.

In der Komposition der verschiedenen Bildelemente sollte eine einfache Reihung oder gleichmäßige Anfüllung des Raumes vermieden werden. Vielmehr sollte die Anordnung der einzelnen Meerestiere an eine natürliche Bewegung unter Wasser erinnern. 

Der wechselnde gestalterische Umgang mit Positiv-Negativ-Formen und das Gestalten mit geschlossenen Schwarz- und Weiß-Flächen in einer komplexen Bildkomposition standen bei dieser Aufgabenstellung im Vordergrund. Ein geschicktes und sorgfältiges Umgehen mit Werkzeug und Material wurde ebenfalls geübt.