Der Brief an den Oberbürgermeister

An den Oberbürgermeister

Der Landeshauptstadt Düsseldorf

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Erwin,

Die Klasse 6B des Max-Planck-Gymnasiums hat sich im Politikunterricht mit der Verkehrssicherheit auf unserem Schulweg beschäftigt und möchte Ihnen über die kritische Verkehrslage an unserer Schule berichten.

Mit Hilfe einiger Zeichnungen und Statistiken möchten wir Ihnen die Verkehrslage schildern. Wir haben deshalb morgens vor dem Unterricht und mittags nach dem Unterricht jeweils 10 Minuten lang die Autos gezählt und die Ergebnisse dokumentiert. Wir stellten uns an drei verschiedenen Stellen an unserer Schule auf, die gefährlich sind.

1. Jeden Morgen vor Beginn des Unterrichtes bringen zahlreiche Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule und setzen sie vor dem Eingang ab. Dabei fahren sie zum größten Teil auf den Bürgersteig, der hier gleichzeitig Fahrradweg ist. Dasselbe wiederholt sich beim Abholen der Kinder mittags. Dies bedeutet für uns Fußgänger und Fahrradfahrer jeweils eine große Gefährdung. Das haben unsere Beobachtungen bestätigt. (siehe Anlage 1)

2. Die zweite Gefährdungsstelle ist die Ecke am Hain/ Koetschaustraße. Dort gibt es zwar eine Fußgängerinsel, trotzdem ist dieser Überweg nicht sicher, weil Autofahrer z.T. viel zu schnell an dieser Stelle vorbeifahren.(s. Anlage 2)

3. Die dritte Stelle ist die Ecke Gottfried-Keller-Straße/ Am Hain. Auch hier ist die Überquerung für Fußgänger und Radfahrer sehr gefährlich. Denn auch hier, wie an der Ecke Koetschaustraße, biegen hier viele Autofahrer ohne zu gucken in die Gottfried-Keller-Str. ein. (s. Anlage 3)

Wir möchten Sie daher bitten uns zu helfen, dass die Verkehrslage hier sicherer wird, indem

1. an den beiden Ecken die Geschwindigkeit für Fahrzeuge auf 30 km/h mit Verkehrsschildern begrenzt wird; oder

Zebrastreifen errichtet werden mit einer oder ohne eine Bedarfsampel.

2. vor dem Schuleingang ein Geländer oder Betonklotz platziert wird; oder

die Bordsteinkante so erhöht wird, dass ein Herauffahren für Autos unmöglich wird.

Wir hoffen auf Ihre Hilfe.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihre 6B

 

zum Ergebnis der folgenden Ortsbesichtigung

die Antwort des Oberbürgermeisters