Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freunde des Max-Planck-Gymnasiums,

nach den langen Wintertagen haben wir uns alle auf etwas Sonne. Wärme, Heiterkeit und Gemeinsamkeit gefreut und so lag es nahe, den Beginn der Jahreszeit, die den Wiederbeginn des Wachstumszyklus bedeutet und Aufbruch verheißt, mit einem Frühjahrskonzert zu begehen. Gerade die Erwartung der Wiederbelebung des musikalischen Lebens am Max-Planck-Gymnasium machte uns neugierig und erwartungsfroh Doch je näher der Konzerttermin rückte, desto mehr verdunkelte sich die Gesamtlage und die Frage stellte sich, können wir angesichts der kriegerischen Auseinandersetzung am Golf singen und musizieren?

Nach meiner Auffassung ist es gerade in diesen Tagen wichtig zusammen zu kommen und sich nicht zu verkriechen, auch wenn einem gelegentlich danach ist. Es ist wichtig, sich zu begegnen und den anderen in seiner Vielschichtigkeit wahrzunehmen und nicht in Schwarz-Weiß-Kategorien einzuordnen. Es ist wichtig miteinander zu reden als notwendige Bedingung für ein friedvolles Miteinander.

Voraussetzung hierfür ist, dass wir einander bewusster zuhören, und gerade dieses Zuhören müssen manche wieder lernen. Musik kann hierbei einen großen Beitrag leisten, da ihre Sprache universell ist.

Das Frühjahrskonzert hat unsere Hoffnungen und Erwartungen auf das Schönste erfüllt, die enorme Resonanz, die diese Einladung gefunden hat, hat alle Akteure angespornt, ihr Bestes zu geben. Auch wenn die Aufregung manchmal fast greifbar war. haben die Klassen, Kurse und Solisten ihre Aufgabe beherzt, selbstbewusst und auch souverän gemeistert. Mein besonderer Dank gilt Frau Samel und Herrn Holzhausen, deren intensive Arbeit diesen Abend erst möglich gemacht hat. Ich denke, ich spreche im Namen aller Zuhörer, dieses Konzert hat die Lust auf mehr Musik geweckt.

Ihnen/euch allen wünsche ich von Herzen ein frohes, friedliches Osterfest

Ihre/eure