Fakten und Meinungen zum Thema Bildung und Schule im Schuljahr

2007/2008

zuletzt aktualisiert am: 27.08.2009


KOPFNOTEN ab 2009 - Brief der Schulleiterin an die Schulgemeinde mit Erläuterungen


Das Zentralabitur NRW 2008 in der Diskussion im Landtag...
Zur Anhörung über die Frage "Wie geht es weiter mit dem nordrhein-westfälischen Turbo-Abitur?" hat der Ausschuss für Schule und Weiterbildung (Vorsitz Wolfgang Große Brömer, SPD) am Mittwoch, 11. Juni 2008, ab 13 Uhr Sachverständige in den Plenarsaal geladen. Die Erfahrungen anderer Länder mit dem Abitur nach zwölf Schuljahren werden dabei den Befürchtungen über Probleme einer verkürzten Schulzeit und den daraus resultierenden Belastungen für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern gegenübergestellt.
...dazu weitere Stellungnahmen der Parteiein inm Landtag am 5. Juni 2008...


Hartz IV schon in jungen Jahren - mehr arme Kinder


Innenminister wollen härter gegen Schulschwänzer vorgehen


Warum gibt es am MPG wieder einen Physik-LK?
Ingenieure braucht das Land, denn nur ca. 40000 Ingenieure verlassen 2008 die Hochschulen

Warum gibt es am MPG wieder einen Physik-LK? Ingenieure braucht das Land


am 24. April 2008 in Deutschland...
dazu das Angebot von IBM Düsseldorf als pdf


...auch nach der KMK-Konferenz anfang März 2008 geht die Diskussion um G8 weiter:
Das Schulministerium NRW meldet: KMK bestätigt Schulzeitverkürzung- Schulen erhalten mehr Flexibilität
oder
...Beispiel 1 (rp-online)...
oder
Stellungnahme des Philologenverbandes als pdf...
oder
Stellungnahme der GEW-NRW...


Das Schulministerium NRW sagt (auf seiner Website) zur Reduzierung der Inhalte in den Kernlehrplänen des verkürzten Bildungsganges des Gymnasiums...


Schneller zum Abitur - Keine Zeit für Musik und Kunst


Lehrpläne - Probleme mit G8 oder: Die Kunst des Weglassens


Saarland - ein Vorbild für NRW? - Nachhilfe boomt


NORDRHEIN-WESTFALEN
Mut zur Lücke im Lehrplan
aus: Frankurter Rundschau vom 20.2.2008
Schulbuchverlage sollen beim Entrümpeln helfen
"Mut zur Lücke" lautet die Empfehlung des nordrhein-westfälischen Schulministeriums an die Adresse der Pädagogen. In Abstimmung mit Fachlehrern und Schulaufsicht seien die Lehrpläne „entrümpelt" worden. Manche Kernlehrplane traten mit Beginn des laufenden Schuljahres in Kraft (Deutsch, Mathematik, Englisch, Erdkunde, Geschichte) (allerdings fehlen die entsprechenden Schulbücher!!!).
In anderen Fächern liegen noch keine konkreten Vorschläge vor (...also wird in den Klassen 5 bis 7 ohne zutreffenden Lehrplan unterrichtet !!!). Insgesamt werde künftig mehr Wert auf die Vermittlung von Lernkompetenzen (statt Wissen ??) gelegt.

Wie viel Zeitersparnis etwa der Verzicht auf die Tabellenkalkulation (Mathe, Jahrgang 8) oder des Themas „Friedenssicherung" (Geschichte, Jahrgang 10) erbringt, mag man im Ministerium nicht definieren. „Aber bis zum Sommer werden Musterbeispiele erarbeitet, wie die Kürzungen fachlich umgesetzt werden können", verspricht ein Sprecher.

Unterstützung erhofft sich Düsseldorf von den Schulbuchverlagen. Sie sollen in den Büchern kennzeichnen, welcher Unterrichtsstoff obligatorisch ist und welcher nicht. Das stößt jedoch beim Verband der Bildungsmedien auf wenig Begeisterung. Derlei Hilfestellung brauche ein akademisch ausgebildeter Lehrer wohl kaum. Kritik äußern auch die Lehrer: Die Kürzungsvorschläge seien teils „Wischiwaschi".


Das Gehirn altert bereits in der Jugend
aus: Frankurter Rundschau vom 20.2.2008
Der Alterungsprozess des menschlichen Gehirns beginnt bereits ab dem 18. Lebensjahr. Ein Rückgang des Gehirnvolumens tritt unmittelbar nach Abschluss der Pubertät ein, wie eine Studie am Universitätsklinikum in Aachen ergab. Untersucht wurden den Angaben zufolge junge Männer zwischen 18 und 51 Jahren. Erstmals sei es gelungen, das Gehirn Millimeter für Millimeter in Form von „Hirn-Scheiben" abzubilden und Unterschiede messbar zu machen.

"Die PISA-Verlierer - Opfer ihres Medienkonsums" - so die Presseerklärung des Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. - als pdf...


Lehrernachwuchs
An vielen deutschen Schulen droht in den kommenden Jahren ein verschärfter Lehrermangel. Zu diesem Ergebnis gelangt der vor kurzem veröffentlichte Bildungsmonitor 2007 des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Ihm zufolge war im Schuljahr 2005/06 gut die Hälfte der Lehrer an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in den alten Bundesländern älter als 50 Jahre. In Ostdeutschland war diese Zahl niedriger: Auch hier aber sind mehr als 60% der Lehrer älter als 45.

Lehrer in Deutschland

Laut OECD zählen Deutschlands Lehrer damit zu den ältesten der Welt. Dieser Umstand wäre an sich nicht weiter problematisch, wenn genügend Lehramtsstudenten und Absolventen des Vorbereitungsdienstes in Kürze nachrücken würden. Dies aber dürfte in nicht ausreichendem Maße der Fall sein, so die Prognosen im Bildungsmonitor.
Auch die Kultusministerkonferenz prognostiziert, dass das Angebot an neuen Lehrkräften bis zum Jahr 2015 hinter dem Einstellungsbedarf zurückbleibt. Wertvolle berufliche Erfahrungen können somit nicht ausreichend weitergegeben werden.
Zugleich führt der geringe Nachschub an Berufseinsteigern dazu, dass die neuesten pädagogischen und didaktischen Erkenntnisse allzu langsam den Sprung von der Universität in den Unterricht schaffen.


Social Day 2008 - Schüler in der Suppenküche


Messe Köln: Zukunftschancen im Überblick


Studie: Kids schlafen zu wenig
aus:http://www.urlbase.de/include.php?path=content/articles.php&contentid=31355
13.01.2008
LONDON - Jugendliche schlafen immer weniger. Das hat eine Studie in Großbritannien ergeben. 14 bis 15-Jährige benötigten zehn Stunden Schlaf pro Nacht, so die Wissenschaftler, bekämen aber oft nur sieben bis acht Stunden.
Dieser Schlafmangel führe über kurz oder lang zu Konzentrationsschwierigkeiten und damit auch zu Lernstörungen. Die Wissenschaftler erklärten weiter, dieser so genannte "Junk Sleep" sei auch von der Qualität her schlechter. Der Grund: Die Jugendlichen würden vor dem zu Bettgehen noch schnell im Internet surfen oder Videospiele spielen, dies sorge für einen schlechteren Schlaf.


Ministerin will Kopfnoten prüfen
Zwei bis drei Jahre will die NRW-Landesregierung das neue System der sechs Teilnoten zum Arbeits- und Sozialverhalten der Schüler testen - dann soll mit den Schulen über Veränderungen geredet werden.


Immer mehr Schüler erlangen die Hochschulreife
aus Rheinische Post vom 21.12.2007
BERLIN (win) Der Anteil der Schüler in Deutschland, die eine Berechtigung zum Hochschulstudium erlangen, steigt. Wie die Kultusministerkonferenz mitteilt, erreichen 43,5 Prozent eines Jahrgangs derzeit das Abitur oder einen vergleichbaren Abschluss, der zum Studieren befähigt, ein Prozent mehr als im Vorjahr.
Bundesbildungsministerin Schavan (CDU) sprach von einem „guten Signal". Ziel ihrer so genannten Nationalen Qualifizierungsoffensive ist es, dass künftig 40 Prozent der Schüler eines Jahrgangs ein Hochschulstudium aufnehmen. Derzeit sind es rund 36 Prozent. Die wachsende Zahl der Studienberechtigten sei ein wichtiger Schritt, sagte Schavan.


PISA 2007 - Sie können auf die unterschiedlichen und verwirrenden Interpretationen der PISA-Studie verzichten und möchte diese im Original lesen...


Andere Länder lassen sich Kinder mehr kosten (OECD-Studie)


Deutsche Schüler machen in der neuen Pisa-Studie einem Zeitungsbericht zufolge in Mathematik und Lesen nur wenig Fortschritte


In Deutschland verdoppelt sich die Kinderarmut alle zehn Jahre


Schüler gegen Mobbing - oder: Die Würde des Menschen ist unantastbar...


Das Statistische Landesamt NRW legt Schülerprognose für kreisfreie Städte und Kreise bis 2016 vor...(externer Link)


Stellenplanentwicklung, Schülerzahlen und Klassenfrequenzen an den Gymnasien in NRW als pdf-Datei...


Was kommt auf uns mit immer weniger Kindern zu?
Hier können Sie die Meinung des Kindes
lesen aus dem Feature „Vater sein dagegen sehr“,
gehört im WDR5 am 2. September 2007


Zahl der Ausländer an deutschen Unis könnte stark abnehmen
aus Rheinische Post vom 11.10.2007
DÜSSELDORF (ddp) Die Studiengebühren bringen viele Studenten in finanzielle Nöte: „Die Zahl der deutschen Studenten, die zu uns kommen, weil sie plötzlich ihre Wohnung oder Krankenkasse nicht mehr bezahlen können, hat sich verdoppelt", schätzt Jürgen Hunten, katholischer Hochschulseelsorger der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität.
Erschwert werde die Situation dadurch, dass durch die „Hartz IV"-Gesetzgebung viele Jobs, die früher von Studenten übernommen worden seien, für Hochschüler nicht mehr zur Verfügung stünden. Unter ausländischen Studenten sei die Situation sogar noch dramatischer, sagt Hunten. Sie seien von der Gebührenentscheidung regelrecht „überrollt" worden. In besonders harten Fällen versuche die Kirche zu helfen. Studiengebühren übernehme sie jedoch nicht.


Lehrer Seiteneinsteiger fühlen sich unterbezahlt
aus Rheinische Post vom 11.10.2007


Perspektiven der neuen gymnasialen Oberstufe in NRW ab 2010 (erstmals gültig für die augenblicklichen Klassen 7)


Deutschland - Millionen können nicht lesen


Die Reaktion der CDU-NRW auf die Vorschläge der SPD:
Der Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalen Hendrik Wüst zum SPD-Landesparteitag:
„Wir haben immer das Richtige gewollt“, hat Frau Kraft heute in Bochum gesagt. Ich ergänze: „..., aber immer alles falsch gemacht“. Nachdem die NRW-SPD in 39 Jahren dafür gesorgt hat, dass nirgendwo sonst die Bildungschancen so sehr von der sozialen Herkunft abhängig waren, kommt jetzt der geplante Systemsturz, für den die Schülerinnen und Schüler die Zeche zahlen sollen.
Heute haben die unbelehrbaren und ewiggestrigen Schulkampfideologen bei der SPD wieder die Oberhand gewonnen. Es ist das alte, gescheiterte Modell der Koop-Schule, das die SPD wieder aus der Mottenkiste hervorkramt. Der Begriff der Gemeinschaftsschule konnte nur kurz kaschieren, worum es wirklich geht: Um die Durchsetzung der alten Einheitsschule. Mit Frau Kraft marschiert die SPD unter Volldampf zurück in die siebziger Jahre. Der SPD geht es um Systeme statt um die Schülerinnen und Schüler.
Die von Frau Kraft geplante Zerstörung unseres Schulsystems würde zu zehn Jahren Chaos an unseren Schulen führen. Sie will Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien einfach dichtmachen. Massenhafte Schließungen gerade von kleineren Schulen wären die Folge. Es gäbe nur noch Schulfabriken mit weit über 1.000 Schülern. Die Kommunen müssten für die Einheitsschule Investitionen in Milliardenhöhe tätigen. Längere Schulwege und eine irrsinnige Bürokratie für neue Richtlinien und Lehrpläne wären nötig.
Bleibt nur eine Frage: Warum hat die SPD diese Revolution eigentlich nicht in ihrer langen Regierungszeit in Nordrhein-Westfalen durchgeführt? Die SPD weiß wohl ganz genau, dass der Systemwandel ins absolute Chaos führen würde.
Mit der CDU wird es keine Experimente auf dem Rücken der Kinder geben!


Die SPD-NRW beschließt: Das gegliederte Schulsystem ist nicht zukunftsfähig
"Die beste Bildung für alle" (beschlossen auf dem Landesparteitag am 25.08.2007)
Der richtige Weg: Die Gemeinschaftsschule
Wir wollen die Menschen auf dem Reformweg mitnehmen. Darum setzen wir auf die Gemeinschaftsschule, die folgenden Prinzipien folgt:
· Die Gemeinschaftsschule nimmt die Kinder nach der Grundschule auf und ist bis zur Klasse 10 für deren Bildungserfolg verantwortlich.
· Am Ende der Klasse 10 können alle Schulabschlüsse der Sekundarstufe I erreicht werden.
· In den Klassen 5 und 6 findet für alle Kinder ein gemeinsamer Unterricht statt.
· Ab Klasse 7 oder später wird nach gemeinsamer Entscheidung der Schule, des Schulträgers und der Eltern entweder ein vollständig integrierter Unterricht weitergeführt oder eine Differenzierung beispielsweise in Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialklassen vorgenommen.
· Die Gemeinschaftsschule hat gemeinsame Schulleitung und ein gemeinsames Kollegium.


Der FOCUS berichtet: Alle anderen Bundesländer außer NRW wollen den Samstagunterricht nicht mehr zulassen. Nach einer Umfrage des FOCUS in NRW sind 72% der Befragten gegen Samstagunterricht.


Bildungsmonitors 2007, den das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln vorgestellt hat: Die Sachsen bilden gemeinsam mit Baden-Württemberg, Thüringen und Bayern das Erfolgsquartett des deutschen Bildungswesens, NRW steht an vorletzter Stelle, schlechter ist nur noch Mecklenburg-Vorpommern.


Rückgang bei Hochschulprofessoren in NRW: Zwischen 1995 und 2005 (Rot-Grüne Koalition in NRW) sind die Professorenstellen um 6,4% auf 21391 zurückgegangen. Damit ist das Betreuungsverhältnis nach Übersicht des Hochschulverbandes aif 1:78 gestiegen (ein Professor betreut 78 Studenten), bundesweiter Durchschnitt ist 1:60. In den Sprach- und Kulturwissenschaften ist Verhältnis in NRW 1:90 - das ist Rekord!


Laut Bundesfamilienministerium werden fünf bis zehn Prozent aller Kinder bis sechs Jahre vernachlässigt. Das wären in NRW zwischen 450000 und 900000 Mädchen und Jungen. 1995 wurden in NRW 5153 Kinder zeitweise aus dem gestörten Elternhaus genommen. Zehn Jahre später waren es bereits 7941 Fälle von „Inobhutnahme" - eine Zunahme um 54 Prozent. Bundesweit sind nach Angaben des Bundesfamilienministeriums derzeit sogar 145400 Kinder und Jugendliche dauerhaft ihren Eltern entzogen und bei Pflegeeltern oder in Heimen untergebracht.
Um der Zahl von Verwahrlosungen entgegenzuwirken, will NRW auch neue Wege gehen. Künftig sollen die Kinderärzte den Behörden melden, welches Kind zur Routineuntersuchung (etwa U3 oder U4) , gebracht wird und welches nicht.
Die Eltern sollen schon vor der Geburt eines Kindes Besuch von einem Mitarbeiter des Jugendamtes bekommen, der über das Hilfsangebot von Stadt und Staat aufklärt - und im Zweifelsfall die Familie im Auge behält. NRW stellt den Kommunen für die Schulung solcher Kräfte in diesem Jahr mehr 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.


Der Kinderschutzbund berichtet: 2,6 Mio. Kinder und Jugendliche leben in Armut: davon unter 15 Jahren 1,9 Mio. Die Zahl hat von März 2006 bis März 2007 um ca. 100000 zugenommen.


Irgendetwas müssen wir falsch gemacht haben, der Hahn jedenfals sagt keinen Ton mehr...


Lieber Kinderzuschlag als Hartz IV - Armut in Deutschland


Handreichung für die Erstellung von Kopfnoten ab dem Schuljahr 2007


Lehrerhinrichtung im Internet

Die inhaltlichen Schwerpunkte für das Zentralabitur 2008...

Abitur nach 12 Jahren in NRW

Bildungsnewsarchiv:

aus dem Schuljahr 2006/2007

aus dem Schuljahr 2005/2006

aus dem Schuljahr 2004/2005

aus dem Schuljahr 2003/2004

aus dem Schuljahr 2002/2003

aus dem Schuljahr 2001/2002

aus dem Schuljahr 2000/2001

Das Informatikjahr 2006

Das Mozartjahr 2006

Das Schillerjahr 2005

Das Einsteinjahr 2005

NEU: Beginn des Unterrichts der zweiten Fremdsprache in der Klasse 6

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