
Auf den Universitäten NRWs wird es immer voller. Wie viele Studenten muss ein Professor betreuen?

Wie viel kosten Kinder in Deutschland?
Die Ausgaben für ein Kind stiegen von 496€ je Monat (1998) auf 549€ im Jahr 2003.
Das bedeutet 118000€ bis zum 18. Lebensjahr.
Bei mehr als einem Kind sinken die Ausgaben: 2 Kinder: 474€, 3 Kinder: 452€
Je ältern desto teurer sind die lieben Kleinen:
Unter 6 Jahre: 468€
6 - 12 : 568€
13 18: 655€
Studiumskosten für die Eltern: ca. 40000€
Einnahmen der Eltern:
Kindergeld bis zum 18. Lebensjahr: 33265€
Steuerersparnis ist abhängig vom Einkommen. Die Regel lautet: wer mehr verdient, erhält auch mehr Steuerersparnis. Ist das gerecht?

Bürokratie statt Bildung: Wie Eltern mit Prozessen und Beschwerden das Klima an den Schulen vergiften...

Neue Studie des Robert-Koch-Instituts 2007: Armes Kind, krankes Kind
aus rp-online vom 16.5.2007

Lehrerzimmer statt Klassenzimmer
Neuer Trend an immer mehr Schulen: Die Schüler kommen zu den Lehrern und nicht mehr die Lehrer zu den Schülern. Vorteil: Mehr Zeit für Unterricht...
aus WAZ vom 17.3.2007

NEUES AUS DER BILDUNGSFORSCHUNG
Philosophieunterricht fördert die Intelligenz
aus Frankfurter Allgemeine vom 9. Februar 2007
clb London 8. Februar.
Sokrates hätte beim Besuch der Sunnyside-Grundschule im schottischen Alloa seine helle Freude. Neben dem Einmaleins und dem ABC steht seit neuestem Philosophie im Lehrplan. Schon die Vierjährigen sollen es dem griechischen Philosophen gleichtun und wichtige Fragen des Lebens diskutieren. „Wir stellen ihnen offene Fragen, wie warum weißt du das?' oder ,was zeigt das?'", sagt Schuldirektor Paul Cleghorn, einer der Initiatoren des Programms.
Eine Studie der Dundee-Universität hat herausgefunden, dass Kinder, die sich schon früh mit Philosophie befassen, sich nicht nur besser benähmen, sondern auch intelligenter seien.
Ihr Intelligenzquotient könne durch den frühzeitigen philosophischen Diskurs um bis zu 6,5 Punkte gesteigert werden. Philosophie soll darum im schottischen Schulbezirk Clackmannanshire demnächst auch in Vorschulen und weiterführenden Schulen unterrichtet werden.

Big Brother ist wirklich ein Brite - oder wollen wir das für unsere Schulen auch?

Der Weg zum Schulleiter/zur Schulleiterin
aus: GEW-Informationen September 2006

Leserbrief 1 zum Artikel "Pakt mit den Paukern" in DIE ZEIT Nr. 49

Leserbrief 2 zum Artikel "Pakt mit den Paukern" in DIE ZEIT Nr. 49

Jugendliche in Deutschland haben schon früh ihren ersten Rausch...

Eher schwanger bei geringer Bildung - ein Grund zum Lernen...

Hilfe für gestresste Lehrer
VON EVA QUADBECK
aus rp-online im Dezember 2006
BERLIN Der Beruf Lehrer ist eine erhebliche Belastung für die Gesundheit. 30 Prozent der Pädagogen leiden an Selbstüberforderung, Erholungsunfähigkeit und Unzufriedenheit.
Weitere 30 Prozent klagen über Erschöpfung, Resignation, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. „Das ist ein Alarmsignal", sagte der Psychologe Uwe Schaarschmidt, der sich seit sechs Jahren an der Universität Potsdam mit der beruflichen Belastung von Lehrern beschäftigt. Für zwei Studien hat er jeweils 8000 Lehrer befragt. Als Hauptbelastung für Lehrer nannte er schwierige Schüler und schwierige Eltern, hohe Stundenzahl und große Klassen. Bei den Schülern mache sich immer mehr Lernunlust breit. Die Bereitschaft der Schüler, sich anzustrengen lasse nach.
Der Psychologe legte nun ein Programm vor, das überlasteten Lehrern helfen soll. Der Deutsche Beamtenbund und der Verband Bildung und Erziehung (VBE) forderten die Länder auf, das Programm umzusetzen. Im Vergleich zu anderen Berufsgruppen, die ebenfalls starkem psychosozialen Druck ausgesetzt seien wie Polizisten, Ärzte und Pflegepersonal, seien die Lehrer am stärksten belastet.
Schaarschmidt schlägt ein Trainingsprogramm für Lehrer vor, in dem sie lernen, ihre Kräfte besser einzuteilen, in einem Arbeitsbewertungs-Check soll die Lage des einzelnen Lehrers überprüft und seine Arbeitsorganisation möglicherweise verbessert werden. Zugleich muss " nach Ansicht Schaarschmidts an vielen Schulen das soziale Klima innerhalb der Lehrerschaft verbessert werden.
Der Psychologe hat auch für Abiturienten einen kleinen Selbsttest entwickelt, mit dem sie überprüfen können, ob sie für den Lehrerberuf geeignet sind. „Noch immer werden Lehrer für Fächer ausgebildet, nicht aber für Schüler", beklagte der VBE-Vorsitzende Ludwig Eckinger.
Die Tests für Lehrer und die Studie sollen im Januar 2006 auf den Internetseiten des Deutschen Beamtenbundes und des Verbandes Bildung und Erziehung veröffentlicht werden.

"Lerne den Landtag kennen!" - eine Aktion gegen Politikverdrossenheit


Armes Bildungsdeutschland...eine OECD-Studie hat herausgefunden...

NRW will überzählige Landesbeamte und Angestellte mit Studium als Lehrer in die Schulen schicken. Sie sollen zunächst an Berufskollegen und später in Gesammtschulen unterrichten.

Aussage des Bibliothekartages: Nur 10% aller deutschen Schulen haben eine Bibliothek für Schüler. Das ist "Dritte Welt"-Standard. 73% aller deutschen Schüler nutzen nie eine Schulbibliothek, während die Zahl in Schweden nur 15% beträgt.

Shell-Jugendstudie 2006: Zukunftsängste der Jugend nehmen zu

Lehrstellen in NRW
Anfang September 2006 haben von den eine Lehrstelle suchenden 145000 Jugendliche bereits 90000 eine solche gefunden. In anderen Worten: 55000 suchen noch eine Lehrstelle...

Lehrerarbeitslosigkeit in NRW - oder wie man den Haushalt entlasten kann...
Im Juni 2006 gab es in NRW 5329 arbeitslose Lehrer. Im Juli 2006 gab es 6929 arbeitslose Lehrer (+28,5%). Durch Entlassung von angestellten Lehrern am Ende des Schuljahres und Neueinstellung zu Beginn des nächsten Schuljahres ist es möglich den Landeshaushalt - keine Bezahlung während der Ferien - zu entlasten. Belastet werden aber die Arbeitsagenturen und damit die Beitragszahler...

Bafög-Zuschüsse für US-Schuljahr

In Düsseldorf gibt es 2006 ca. 3800 Anmeldungen für die weiterführenden allgemeinbildenden Schulen (2005: 3575).

Das Landesjugendamt gibt Empfehlungen zur Höhe des Taschengeldes (2006)
10 - 11 Jahre: bis 15 € je Monat
12 - 13 Jahre: bis 20 € je Monat
14 - 15 Jahre: bis 25 € je Monat
16 - 17 Jahre: bis 40 € je Monat
18 Jahre: bis 60 € je Monat
siehe: www.elternimnetz.de

FAKTEN in Deutschland
In D leben ca. 15 Mio. Kinder und Jugendliche.
Jeder sechste Minderjährige lebt in Familien mit Sozialhilfeniveau (Armut) = 2,5 Mio..
Sechs- bis Dreizehnjährige verfügen über 5,88 Mio. € Vermögen. Ihre Sparbücher sind im Schnitt mit 615 € gefüllt.
Von ihnen
- haben 1,9 Mio. ein Handy
- müssen nur 25% die Kosten selbst tragen.
- benutzen 45% ein eigenes Duschgel
- benutzen 27% eine Gesichtscreme
nach Angaben von: Kinderschutzbund, Kids-Verbraucheranalyse, "Arche"

Sommer will Schulen aus „Dornröschenschlaf" holen
aus rp-online im August 2006
NRW-Schulmihisterin Barbara Sommer (CDU) fordert von Eltern mehr Engagement für die schulischen Belange ihrer Kinder. „Eltern müssen sich darauf besinnen, dass sie verantwortlich sind für die Erziehung ihrer Kinder", sagte Sommer im evangelischen Magazin „Chrismon Plus Rheinland". Es gebe leider Schulen, an denen sich Mütter und Väter völlig ausklinken" und nicht einmal elementaren Elternpflichten genügten.



Mädchen wollen, dass Jungen um sie werben
aus rp-online vom 28.6.2006
MÜNCHEN (ddp) Junge Mädchen wollen von ihrem Traumprinzen erobert werden. Einer Forsa-Umfrage zufolge mögen 80 Prozent der 14- bis 17-iährigen es, wenn Jungen beim Flirten den ersten Schritt machen. Diese Meinung vertreten auch 63 Prozent aller männlichen Befragten. 29 Prozent der Jungen stehen eher auf starke Mädchen und finden einen Spruch wie „Hey Süßer" gut. Befragt würden Jugendliche zwischen 14 und 17.

Das neue am 22. Juni verabschiedete Schulgesetz NRW finden Sie hier...

Grüne kritisieren das Schulgesetz
aus rp-online vom 20.6.2006
DÜSSEIDQRF (hüw) Die Grünen halten das neue Schulgesetz, das am Donnerstag von CDU und FDP in Dritter Lesung im Landtag verabschiedet wird einen „fatalen Rückschritt". So werde die Durchlässigkeit der Schulformen nur auf dem Papier gefördert, meinen Grünen-Fraktionschefin Sylvia Löhrmann und die Schülern Sigrid Beer. Die Übergänge zum Gymnasium seien nahezu unmöglich, weil diese Schulform durch die Schulzeitverkürzung „faktisch abgekoppelt" werde. Auch die Auflösung der Grundschulbezirke sei der falsche Weg.

Schnell-Studium für Lehrer in Mangelfächern
aus rp-online vom 20.6.2006
DÜSSELDORF (RP) Die Landesregierung führt ab August eint Schnell-Studium in den Mangelfächern ein, um den Fachlehrermangel an Gymnasien zu beheben, bereits für die Sekundarstufe II ausgebildete Lehrer sollen an drei Tagen in der Woche Unterricht in ihren erlernten Fächern geben und an zwei Tagen pro Woche ein Mangelfach studieren, teilte das Schulministerium gestern mit. Dazu gehören Informatik, Kunst, Latein, Mathematik und Physik. Das Studium soll maximal zwei Jahre dauern.

Durchführung der zentralen Prüfungen am Ende der Klasse 10 im Schuljahr 2006/2007:
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Wieviel ist uns die Bildung wert ??? Das ist die Antwort aus dem Jahre 2004...